unsere Hunde: Erziehung, Erfahrungen und Erfolge

Wir nehmen regelmäßig an Ausstellungen teil und unsere Hunde  gewinnen viele Preise!

Wir züchten nur mit prämierten, gesunden  Hunden!

über eine Nachricht unter Kontakt freuen wir uns!

Hab ich aus „Tierheilpraxis Berlin“ kopiert, finde es gut.

Läufigkeit und Scheinträchtigkeit sind keine Krankheiten

Leider glauben immer noch ein Großteil der Hundehalter, dass die Läufigkeit einer Hündin und die anschließende Scheinträchtigkeit etwas „Anormales“ bei ihrer Hündin seien. Die Aufklärung durch Tierärzte findet hier nur wenig statt. Im Gegenteil, es wird oft als pathologisch dargestellt, damit eine anschließende Kastration folgen kann. Oftmals werden den Hündinnen auch Depressionen oder störende Verhaltensveränderungen angedichtet, welche jedoch völlig normale Reaktionen darstellen.

Keineswegs möchte ich allen Tierärzten diese Unfähigkeit bzw. ein rein wirtschaftliches Denken unterstellen, nur leider sind es noch viel zu Wenige, die eine tiergerechte Aufklärung leisten.
Nun möchte ich Ihnen einfach mal in kurzen Worten erklären, was bei einer Läufigkeit sowie einer Scheinträchtigkeit in Ihrem Hund passiert, warum dies so ist und wie Sie  gemeinsam diese Zeit so schön wie möglich durchleben können.
Die erste Läufigkeit setzt bei einer gesunden, jungen Hündin zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat ein. Wenn Ihre Hündin jedoch erst mit 18 Monaten den ersten Blutstropfen verliert, ist das keineswegs schlimm, denn auch in der Hundewelt gibt es Spätzünder. Als Hundehalter bemerken Sie meist schon einige Tage zuvor, dass sich bei der Hündin etwas verändert. Sie lässt mehr als Urin oder hebt gar das Bein beim Urinieren. Die Hündinnen beginnen meist instinktiv zu markieren. Die Veränderung im Körper führt auch manchmal zu leichtem Stress, so dass man vermehrtes Aufreiten auf Kuscheltiere oder Kissen beobachten kann.

Die erste Phase der Läufigkeit, auch Vorbrunst genannt, ist die Zeit, in der die Hündin blutigen Ausfluss hat. Man bemerkt das große Interesse der Rüden, kann jedoch beobachten, dass die Hündin auf diese zickig und mit Bellen oder Beißen reagiert. Diese Phase hält im Durchschnitt 9-17 Tage an und variiert von Hund zu Hund. Höschen sollten vermieden werden, damit die junge Dame lernt, sich selber sauber zu halten. Zudem bieten sie einen Nährboden für Bakterien. Auf Liegeplätze kann man alte waschbare Decken legen.

In der zweiten Phase (die Brunst) wird der Scheidenausfluss wässriger und die „Hitze“ der Hündin beginnt. In dieser Zeit sollte die kleine Lady unbedingt an der Leine geführt werden, da Sie sonst Gefahr laufen, dass Ihnen die Hündin ausbüchst, um nette Herren zu finden, die sie beglücken könnten. Sie erkennen den Beginn der sogenannten „Stehtage“ daran, dass bei der Annäherung eines Rüden sich die Rute der Hündin zur Seite dreht.

Das Verhalten der Hündinnen ist in der ersten und zweiten Phase sehr unterschiedlich. Die Einen vergessen ihre gute Erziehung, lassen sich nicht mehr abrufen und laufen weg, während die Anderen sehr anhänglich und verschmust werden. Sie schlafen mehr und wirken faul oder melancholisch. Einige wenige Hündinnen sind ruhe- und rastlos, wechseln permanent den Liegeplatz und eine weitere Gruppe lässt sich die Läufigkeit nicht mal anmerken und verhält sich, als wenn nichts wäre.

In der dritten Phase, der Nachbrunst, sind die Anzeichen der Läufigkeit kaum noch sichtbar. Einzig werden Sie durch hormonelle Veränderungen auch einige Veränderungen im Verhalten der Hündin erleben. Der Körper produziert nun eine ganze Menge Progesteron, welches die Hündin im Falle einer Deckung benötigt, damit der Embryo sich einnisten kann. Bei nicht gedeckten Hündinnen wird dieses Hormon ebenso produziert und sorgt dafür, dass nach rund 60 Tagen (zum eigentlichen Zeitpunkt des Wurfes) sich Symptome einer Scheinträchtigkeit oder Milcheinschuss zeigen.

Auch dieser Ablauf ist stets normal und stellt keinen Grund zur Sorge dar. Die Scheinträchtigkeit diente früher in den Wolfsgruppen dazu, dass nicht gedeckte Hündinnen später auch andere Wolfskinder mit säugen konnten. Heutzutage sind meist kleinere Rassen betroffen als Große und es zeigt sich nicht mehr bei jedem Hund.

Woran erkennen Sie, dass Ihre Hündin gerade die Phase der Scheinträchtigkeit durchlebt? Sie beginnt, Kuscheltiere oder Spielzeug zu horten und zu bemuttern. Sie möchte den „Kindern“ ein Nest bauen und diese auch hin und wieder verteidigen.
Manche Hündinnen wirken dabei recht ruhelos, andere wiederum verweigern auch das Futter.
Am Körper können Sie erkennen, dass das Gesäuge geschwollen ist und die Milchdrüsen ein Sekret absondern.

Wie können Sie Ihre Hündin in der Scheinträchtigkeit unterstützen?

Damit diese Zeit so kurz aber auch so angenehm wie möglich gehalten wird, entfernen Sie jegliches Spielzeug und Kuscheltiere, welche die Hündin als Kind ansieht. Vermeiden Sie, dass die Hündin Höhlen oder Nester baut und unterbinden Sie, wenn diese sich am Gesäuge leckt. Denn dadurch wird unerwünschter Milcheinschuss produziert. Idealerweise können Sie viel Zeit mit der kleinen Dame an der frischen Luft verbringen. Auf das Bauchkraulen sollte in dieser Zeit verzichtet werden, da dies die Milchproduktion anregt.

Vorbeugend können Sie Himbeerblätter, frisch oder getrocknet, ab dem ersten Tag der Läufigkeit mit ins Futter tun. Himbeerblätter wirken reinigend und durchblutungsfördernd und helfen dem Körper, sich nach nach der Läufigkeit schneller zu regenerieren. Sie beugen zudem einer Gebärmutterentzündung einige Wochen nach der Läufigkeit vor.
Hündinnen, die ihre Wunschkinder vermissen, können mit Bachblüten unterstützt werden. Hierbei sollte jedoch nicht wahllos experimentiert werden, sondern über einen Heilkundler eine Mischung für Ihre Hündin zusammen gestellt werden.

Als guten Tipp für einschießende Milch empfehle ich kühle Quarkwickel. Diese unterbinden den Milcheinschuss und lassen das Gesäuge abschwellen.

Weitere Tipps für diese Zeit:

Schilddrüsenuntersuchungen sollten erst nach der Scheinträchtigkeit durchgeführt werden, da die Blutwerte sonst verfälscht werden können. Genauso auch sind Untersuchungen der Patella ungünstig, da die Hormone dafür sorgen, dass das Bindegewebe weicher ist und sich ggf. etwas Wasser einlagert. Somit sind eindeutige Röntgendiagnosen kaum möglich. Auch Impfungen sollten nicht gemacht werden, da der Körper mit den hormonellen Veränderungen bereits genug zu tun hat und eine Impfung da einfach zu viel werden kann.

In der Zeit der Hitze sollten die Hundedamen nicht in Tümpeln oder Seen baden gehen, sonst laufen Sie Gefahr einer unschönen Infektion.

Schauen Sie nach rund 9-10 Wochen nach der Läufigkeit einfach mal nach, ob Ihre Hündin Ausfluss hat. Hier sollte bei dem Verdacht einer Gebärmutterentzündung ein Tierarzt aufgesucht werden.

Rund 3 Monate nach der Läufigkeit verlieren viele Hunde eine Menge Unterwolle. Kein Grund zur Sorge, das ist völlig normal.

Achtung vor Medikamenten, die den Hormonhaushalt beeinflussen! Tierärzte geben gerne einen Hauf solcher Mittel, ohne jedoch dem Tierhalter mitzuteilen, dass diese Medikamente auf das Stammhirn wirken und ggf. Aggressionen bei den Hündinnen auslösen. Diese Reaktionen führen dann dazu, dass die Diagnose „aggressive Verhaltensveränderungen“ vom Tierarzt als Grund für eine teure Kastration gestellt wird.

Achten Sie bitte immer darauf, dass Ihre Hündin nur dann eine solche Operation durchlaufen sollte, wenn es wirklich körperliche Veränderungen / Beeinträchtigungen gibt.

Mit Homöopathie und einer leichten Ernährungsumstellung (Eiweiß reduzieren, Ballaststoffe erhöhen) können die Symptome einer Scheinträchtigkeit schnell behoben werden. Ebenso empfehle ich Aromatherapien mit Ihrem Hund. Das hilft nicht nur ungemein, sondern macht Spaß und stärkt die Bindung.

Scheinträchtigkeit beim Hund:

 Läufigkeit. Solange hier alles normal verläuft, ist diese Zeit bald wieder vorüber. Wenn allerdings die Hündin dabei eine Scheinträchtigkeit entwickelt, kann es für Hund und Hundebesitzer anstrengend werden.

Entzündungen an den Milchdrüsen oder ein verändertes Verhalten des Hundes können Symptome einer Scheinträchtigkeit sein. Homöopathische Mittel können den Hormonhaushalt ausgleichen und die Scheinschwangerschaft verschwinden lassen. Wie bei vielen homöopathischen Hilfen gehört eine genaue Beobachtung des „Krankheitsbildes“ dazu. In „Unsere Hunde-gesund durch Homöopathie“ wird Scheinschwangerschaft nicht ausschließlich mit Pulsatilla behandelt (hier eine 7-Tage-Kur mit D 30 3 x tägl.).
Sondern bei „Hündinnen mit großem Durst“ z.B. Cyclamen D 30. In Fällen in denen „die Unruhe nachts auftritt und vom eigentlichen Milchaustritt nichts zu bemerken ist“: Lilium tigrinum D 6 alle 4 Stunden. Und so werden noch verschieden Fälle aufgezählt.

Scheinträchtigkeit beim Hund: Symptome
Die Scheinschwangerschaft beim Hund tritt meist 6-8 Wochen nach der Läufigkeit auf und dauert ca. 4-8 Wochen. Die Hündin zeigt dann eventuell vermehrtes Schlafbedürfnis, kann schlechter alleine bleiben und wird sehr anhänglich. Sie adoptiert Gegenstände, die sie möglicherweise auch aggressiv verteidigt und fängt an, ein Nest zu bauen. Milchbildung oder sogar eine Scheingeburt können auftreten und für Entzündungen am Gesäuge sorgen.

Wenn eine Scheinträchtigkeit immer wieder auftritt, kann im schlimmsten Fall sogar ein Gesäugetumor auftreten. Eine Kastration kann im schlimmsten Fall eine Inkontinenz verursachen oder zur Fettsucht führen und sollte immer gut abgewogen werden. Auch Veränderungen im Wesen sind durch eine Kastration möglich.

Scheinträchtigkeit beim Hund homöopathisch behandeln
Wie bei allen homöopathischen Behandlungen sollte das Leitbild des homöopathischen Mittels möglichst gut zur scheinträchtigen Hündin passen. Viele Hündinnen reagieren sehr gut auf das homöopathische Mittel Pulsatilla D 30,1 x tgl. da dieses Mittel den Hormonhaushalt ausgleichend beeinflussen kann.(Für anschmiegsame,zu Eifersucht neigende Hündin, ev. mit Knotenbildung im Gesäuge) Aber auch Mittel wie SepiaIgnatia,( Hündin ist unberechenbar, hat extreme Stimmungsschwankungen, kann sich in unerträgliche Hysterie hineinsteigern) Phytolacca ( Milchdrüsen hart, knotig, schmerzhaft),oder Cyclamen können bei einer Scheinschwangerschaft angezeigt sein. Bei Besserung der Beschwerden absetzen!

Medikament „Galastopp“aus der Apotheke wirkt gegen Milchproduktion.

Folgende email hab ich von Frau Mai bekommen. Finde ich sehr gut!!

„ Unter Vertrauen wird die Annahme verstanden, dass Entwicklungen
einen positiven oder erwarteten Verlauf nehmen.“

„ Bindung ist die Bezeichnung für eine enge soziale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ihre Grundlage ist eine Sozialisation des Welpen an
den Menschen.“

Definition von Vertrauen und Bindung, laut Wikipediaöchten Sie, dass Ihr Hund Ihnen vertraut?
Oder anders ausgedrückt:
Wie schaffen Sie eine enge soziale Bindung zu Ihrem Welpen?

  • Die Voraussetzung:

Ein kleiner Welpe hat eine natürliche Bindungsbereitschaft, die sich
einmal aus der Trennung von der Mutter und zum anderen aus seinem
instinktiven Bedürfnis nach Schutz ergibt. Als Rudeltier weiß er bereits
intuitiv, dass er eine Gemeinschaft mit einem Rudelführer benötigt.

  • Ihre Aufgabe:

Nun ist es Ihre Aufgabe allen physischen und emotionalen Bedürfnissen
gerecht zu werden. Nutzten Sie gerade die ersten Tage mit ihrem Welpen
um ein gutes Vertrauen zu ihm aufzubauen. Die Bindung zu ihrem Hund
wird täglich wachsen, bis Sie ein eingespieltes Team sind.

  • Das Ziel:

Ihr Welpe wird wahrscheinlich in der Anfangszeit noch auf vieles ängstlich
und vorsichtig reagieren. Durch alltägliche Erlebnisse soll er lernen, dass
„Entwicklungen einen positiven Verlauf nehmen“ wenn Sie als Rudelführer
bei ihm sind.

Die ersten Stunden mit dem kleinen Hund werden sowohl für ihn als auch
für alle anderen Familienmitglieder sehr aufregend sein. Je ruhiger und
gelassener alle sind, umso besser wird der Neuankömmling sich an seine
neue Umgebung gewöhnen können. Nicht nur die Wohnung, sondern auch
die Gerüche und Menschen sind für ihn völlig neu.

Ruhige, gelassene Berührungen und Streicheleinheiten geben dem Welpen
nun ein Gefühl der Sicherheit, die er unbedingt benötigt, um sich schnell
einzuleben. Lassen Sie die ersten paar Stunden gemütlich angehen und
zeigen Sie ihm in aller Ruhe die Wohnung, seinen neuen Schlafplatz und
seinen Hundenapf.

Durch diese, wenn auch nur kleine Rangordnungsregel, wird dem Welpen
geholfen, von Anfang an zu erkennen, wer der Boss im Haus ist und Ihnen
wird die Erziehungsarbeit dadurch erheblich erleichtert

Betrifft:  Richtiges Loben ist wichtig!

So soll es nicht sein!

  • Der Welpe wird zu vermenschlicht.
  • Der Welpe wird über- oder unterschätzt. (Der Welpe wird unter- oder überfordert)
  • Es wird zum falschen Zeitpunkt belohnt.
  • Es wird falsch „bestraft“
  • Es werden keine klaren und eindeutigen Kommandos trainiert.
  • Die Menschen ändern öfters ihre Meinung darüber was der Welpe darf und was nicht.
  • Herrchen und Frauchen deuten die Körpersprache des Welpen falsch.
  • Dem Welpen werden keine Grenzen gesetzt (Er darf z.B. immer wann er will auf die Couch und ins Bett.)
  • Er bekommt Essen vom Tisch.
  • Es wird keine Rudel-Rangordnung eingehalten.

Heute  Problem: Mein Hund bellt andere Hunde an!

Wie  Sie richtig reagieren!

Wenn andere Leute Ihnen mit ihrem Hund entgegen kommen, rufen Sie Ihren
Hund ruhig und lieb zurück. Wenn er bei Ihnen ist, lassen Sie ihn sitzen.
Eine Belohnung in der Hand ist ideal. Halten Sie Ihre andere Hand aber
so nah an der Halsleine, dass Sie sofort agieren können, wenn er auf
den anderen Hund reagiert. Gehen Sie in die Hocke zu ihm runter. Sagen
Sie ruhig zu ihm: „Bist du brav, das ist schön“. Aber nur, solange er ruhig
bleibt. Der Blick Ihres Hundes sollte vom anderen Hund abgewandt
sein, er schaut Sie an.
Drehen Sie seinen Kopf ruhig zu sich. Wenn der
andere Hund vorbei ist und Sie mussten nicht eingreifen, dann gibt
es die Belohnung,( Käse oder Grammel) sonst nicht.

Auch Freunde können beim Training helfen:

Wenn Sie Bekannte haben, von denen Sie wissen, dass deren Hund gut hört,
dann üben Sie ruhig mal mit ihnen. Gehen Sie auf ein unbekanntes Gelände.
Der Bekannte mit Hund lässt seinen Hund sitzen und spricht mit ihm, ohne auf
Ihren Hund zu achten. Sie lassen die Leine locker und sagen ruhig “Komm weiter“.
Wenn Ihr Hund anfängt zu ziehen oder unruhig wird, dann kommt von Ihnen ein
klares und deutliches, „Nein“. Gehen Sie dann zügig an dem anderen Hund
vorbei, und loben Sie, wenn Ihr Hund Sie anschaut. Wenn alles gut geht, ruhig
wieder eine Belohnung geben.

Anfangs werden Sie merken, dass Ihr Hund schon sehr früh auf den anderen Hund
reagiert. Also gehen Sie einen großen Bogen. Das machen Sie immer wieder, und
Sie werden merken, dass ein immer kleinerer Bogen nötig ist.

Sollte Ihr Hund sehr aggressiv werden, dann drehen Sie sich um und gehen in eine andere Richtung. Das machen Sie aber nicht bei der kleinsten Bewegung Ihres Rackers. Später lassen Sie Ihren Bekannten ruhig mal mit seinem Hund vorlaufen. Sie gehen mit genügend Abstand hinterher. So sieht Ihrer, dass das auch alles geht, ohne Terror zu machen. Sie bleiben aber immer ganz ruhig. Wenn Ihr Hund merkt,  dass das alles ganz normal für Sie ist, dann überträgt sich das auf Ihren Hund.

 Ganz wichtig! Rangfolge  (von Lena Mai)

als Hundetrainerin werde ich oft gefragt, wie man einem
Welpen die Angst nehme kann, wie man es schafft, dass
er zum Beispiel beim Gassigehen nicht ständig sitzen bleibt,
wie er es lernt anständig bei Fuß zu gehen und vor Allem,
wie er lernt auch mal alleine zu bleiben OHNE das der Welpe
eine KATASTROPHE auslöst.

Natürlich gibt es für jede dieser „Baustellen“ auch einzelne
spezielle Trainingsmethoden. Doch die Grundlage zum Erlernen
der gewünschten Verhaltensweisen ist, dem Welpen durch
eine klare Rangordnung ein Sicherheitsgefühl zu geben!

Die beste Grundlage für eine erfolgreiche Welpenerziehung:
Eine gute Hundeerziehung bedeutet, seinen Hund gut zu
verstehen und ihm dann die klare Rangordnung verständlich
zu machen. Dies ist die Grundvoraussetzung, dem Hund etwas
beizubringen und einen kleinen Welpen die nötige Sicherheit zu
geben.

Stubenreinheit

Viele meiner Leser fragen sich, ob es ein Geheimrezept zur SOFORTIGEN Stubenreinheit gibt. Nun eins ist klar:
Wahrscheinlich wird es noch eine kurze Zeit dauern, bis Dein Welpe 100% stubenrein ist, denn Hunde sind schließlich keine Automaten, an denen ein Knöpfchen für erwünschtes Verhalten angebracht ist.

Daher will ich Dich, auch in den nächsten Wochen, nicht mit dem Stubenrein-Problem alleine lassen.
Individuelles Lernverhalten von Hunden

Jeder Hund ist individuell und hat sein eigenes Lerntempo. Einige aufgeweckte Kerlchen begreifen schnell was von ihnen erwartet wird. Sie wissen genau, wo  ihre „Höhle“ ist, die es sauber zu halten gilt, und erledigen draußen konzentriert ihr Geschäft, sofern Herrchen die Gassi Geh Zeit  nicht verpasst.  Andere Welpen sind da ein wenig „zerstreuter“. Das muss nicht heißen, dass sie weniger intelligent sind, sondern, dass sie eher den Eindruck eines „zerstreuten Professors“ machen
Meine Hündin Daisy hatte zum Beispiel folgendes Problem: „Der zerstreute Professor“

Draußen war alles so aufregend und spannend, dass sie glatt das Pippi machen vergessen hat. Nach etlichen Runden um die kleine Wiese, schlussfolgerte ich dann, dass sie momentan halt gar nicht muss. Doch kaum in der Wohnung angekommen, fiel ihr wieder ein, dass sie ja doch noch ….und dann….war es auch schon passiert…… Geht es Dir mit Deinem Welpen manchmal genauso?

Die Lösung:

Suche Dir draußen ein ruhiges Plätzchen für Deinen Hund, wo er ganz ungestört, ohne Ablenkung sein Geschäft erledigen kann. Gehe immer wieder zu diesem Platz hin, so dass er dort seine Duftnote wiedererkennt und sich dort wieder hinhockt.

Problem: Gerade bei so einen kleinen „zerstreuten Professor“ entsteht immer mal wieder eine Pfütze in der Wohnung. Wahrscheinlich sucht er sich absichtlich in der Wohnung ein ruhiges Plätzchen, wo er in Ruhe sein Geschäft erledigen kann.

Die Lösung: Es ist wichtig, dass Du alle „Geruchsspuren“ gründlich entfernst. Aber Achtung: Der Geruch von Essigreinigern kann den kleinen Welpen wieder animieren, dort hin zu „pinkeln“.

Wichtig: Rangfolge
Die beste Grundlage für eine erfolgreiche Welpenerziehung:
Eine gute Hundeerziehung bedeutet, seinen Hund gut zu
verstehen und ihm dann die klare Rangordnung verständlich
zu machen. Dies ist die Grundvoraussetzung, dem Hund etwas
beizubringen und einen kleinen Welpen die nötige Sicherheit zu
geben.

Nicht erst durch die Erziehung erfolgt die Rangfolge, sondern die
Erziehung wird durch die Rangfolge erst möglich.

Eine Rangfolge hat nichts mit der Unterdrückung des Hundes zu
tun. Gewalt, Anbrüllen oder Stachelhalsbänder sind hier absolut fehl
am Platz.

Ein Hund fühlt sich wohl, wenn eine Rangfolge festgelegt ist. Im
Umkehrschluss heißt dies, der Hund wird verunsichert, wenn keine
klaren Grenzen und Aufgabenverteilungen in seinem „Menschenrudel“
vorhanden sind.

Im Hunderudel ist der überlegenste Hund der Chef. Er hat die Aufgabe,
sein Rudel zu verteidigen. Er zeigt den anderen wo es lang geht und
behält auch in schwierigen Situationen einen klaren Kopf.

Die unterlegenen Hunde vertrauen und gehorchen ihm. Ist die Rangordnung
im Rudel festgelegt, weiß jeder Hund, wie er sich den anderen gegenüber
verhalten soll. Dies sichert das Überleben des Rudels in freier Natur.

Wichtig:   Da  Ihr  Hund  ein  Rudeltier ist,  fühlt  er sich  wohl,  wenn  die
Rangordnung klar geregelt ist. Entweder sind Sie der Boss oder er. Sind Sie
es, dann verhalten Sie sich auch  so,  wie  er  es von Ihnen als Rudelführer
erwartet.Behalten  sie die Ruhe, lassen Sie sich nicht zu unüberlegten Handlungen hinreißen. Eine gleichberechtigte Mensch-Hund-Partnerschaft würde ihn
überfordern und nicht gut tun.

 

 

 

8 Antworten zu unsere Hunde: Erziehung, Erfahrungen und Erfolge

  1. elisabeth von ketteler sagt:

    sehr geehrte frau glanz, wann gibt es denn wieder zwergpudel bei Ihnen? Ist ein wurf geplant? mfg e.v.ketteler

  2. Erika sagt:

    Sehr geehrte Frau Glanz, wann gibt es denn wieder Zwergpudel bei Ihnen?
    MFG. Erika

  3. Martina Riegler sagt:

    Sehr geehrte Frau Glanz, ist für 2018 ein Zwergpudelwurf geplant? MfG Tina

  4. Nina sagt:

    Wann erwarten Sie wieder einen WURF von Yorkshire Terrier ?

  5. Korzinowsky Sonja sagt:

    Sehr geehrte Frau Glanz

    Mein Lebensgefährte und ich würden uns für einen Shih-Tzu Welpen interessieren. Haben wir da Glück bei Ihnen??

    LG

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